Protokolle Quecksilberwert


Gemessene Hg-Werte während 80 Sekunden:
0.1;0.0;0.0;0.0;0.1;0.1;0.1;0.1;0.1;0.7;18.9;33.8;37.3;20.7;7.0;4.2;9.3;112.9;257.3;446.8;719.1;908.7;955.6;645.1;427.0;290.3;222.5;N;213.6;202.5;181.1;132.9;134.3;128.5;163.5;161.3;290.7;417.7;473.0;325.4;259.5;312.3;473.4;508.9;408.9;271.8;201.1;233.6;249.6;374.2;463.1;552.7;433.6;309.7;234.5;292.0;365.8;495.8;N;664.1;1051.8;1646.9;2155.3;2184.8;2075.5;1883.4;1579.3;1293.2;1275.9;1281.0;1381.4;1352.0;1323.3;1121.6;926.9;833.0;696.8;486.0;313.8; 211.3;170.2;127.0;101.0;

Differenzierte Hg-Werte: 2184.8 ug/m3 bei 64 Sekunden
Beladung Brennkammer: 1,2 kg Kontaminierte Erde

Hauptprobe

Ziel: Quecksilberausdampfung
Anwesende Fachleute am 23.07.2014:

  • Dr. Jose Garcia - Novartis
  • Peter Verfahrenstechnik - HK Peter Dipl. Ing ETH/SIA
  • Erich Bruhin - Thermotechniker
  • Sura Dörflinger - IT & Technik

Es stand zur Verfügung die Laboranlage bestehend aus den 5 Teilen: Reaktor-Ofen, Gaskühlung mit Wasser, Quecksilber Absorbierung mittels Aktivkohle Granulat 3-4 mm, Messeeinheit Tracker 3000. 


Fotos der Anlage im Labor „Flüh“

Anlagenaufbau gemäss Bildern. 

Ablauf

  1. Das Quecksilberausdampfgerät wurde mit 1kg kontaminierter Walliser Erde (Gross Kanal L22) gefüllt.
  2. Start Messung mit dem Quecksilbergerät Tracker 3000 ergab den Höchstwert von über 1064 ug (ug =  Millionstel Gramm) und nach 4 Minuten sank der Hg-Wert in Nullbereich.
  3. Phase 1 Brenndauer 4 Minuten bei 530 Grad Celcius im Mittelwert. Wasserverlust ca. 320 Gramm mit entsprechendem Quecksilberaustrag.
  4. Absaugung 400 lt. pro Minute.
  5. Sämtliche zugeschalteten Gerätschaften funktionieren einwandfrei

Versuchsauswertung

Nach den Versuchen wurde aus dem Reaktor eine Probe zur HG Gehaltsbestimmung entnommen. Zusammen mit der Ausgangsprobe werden die beiden Proben zur Analyse an die Spezialfirma Solvias  zur Analyse gesendet. Wir warten noch auf den Bescheid von Solvias. Falls Solvias die Analyse nicht ausführen kann, wird Herr Jochen Bergmann / Solvias uns eine Firma finden, die diese Analyse ausführen kann. Bei Vorliegen der Resultate kann eine Bilanz erstellt werden. Damit können die folgenden Daten bestimmt werden.

HG-Bilanz;

  1. Wieviel HG ist verdampft.
  2.  Welche Leistung wurde erreicht.
  3. Ist der Endgehalt genügend tief

Diese Daten der Ersten Test Versuche dienen dann der Optimierung der weiteren Versuche. Es zeigte sich, dass der Reaktor-Ofen zwecks Verteilung des Versuchsguts während dem Prozess mit einer Rühreinrichtung versehen werden muss. Dieses Problem wurde auch gelöst.


Offene Probleme

  • Gasdurchflussmessung nach dem Ventilator installieren. Damit ist es möglich die Hg-Massenbilanz, ermittelt aus den Analysenwerten zu vergleichen mit den eff. gemessenen Hg Konzentrationen im Gasstrom.
  • Man kann dann den Prozess nach dem  Profil der Quecksilberkonzentration im Gasstrom des Reaktors fahren. Es kann der Endpunkt bestimmt werden, wenn alles Quecksilber verdampft ist. Dies macht eine aufwendige  Probeentnahme und Analyse überflüssig. 

 

Foto der Anlage im Labor „Flüh“